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  VELEHRAD - Wallfahrtsort    
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Der Name Velehrad ist altslawischen Ursprungs und eine uralte Tradition verbindet ihn mit dem Großmährischen Reich. In unmittelbarer Nähe von Velehrad befindet sich ein aufgrund historischer Tradition und archeologischer Funde bedeutendes Zentrum, daß man mit dem Herrschersitz des Großmährischen Reiches und der Metropole des ersten mährischen Erzbischofs, den heiligen Method identifizieren kann. Nach dem Verfall des Großmährischen Reichs zu Beginn des 10. Jh. und nach der Auflösung der Verwaltungsfunktionen dieser wichtigen Lokalitäten, geriet dieser Ort allmählich in Vergessenheit. Der großmährische Herrschersitz und die kirchliche Metropole verfielen, und in der neuen Staatsformation - dem böhmischen Pøemysliden-Staat - kam es nicht zu deren Erneuerung. Zu Beginn des 13. Jh. wurde auf Initiative des Bischofs von Olmùtz, Robert (1201- 1240) in der Nähe dieses Zentrums das erste Zisterzienserkloster in Mähren gegründet. Der Name des Klosters wurde von dieser Lokalität abgeleitet. Der wirkliche Stifter desselben war der mährische Markgraf Wladislaw Heinrich von der regierenden Pøemysliden-Dynastie, nach dessen Tod (1222) nahm der Bruder des Gründers, der böhmische König Pøemysl Ottokar I. das Kloster unter seine Obhut. Definitiv wurde es im Verlauf der ersten Hälfte des 13. Jh. im romanisch- gotischen Ùbergangsstil errichtet. Aufgrund der Größe und des Kunstniveaus der ersten Klosterarchitektur kann man es zu den bedeutendsten Zisterzienserklostern in Europa zählen.

 

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