| VALAŠSKÉ MEZIŘÍČÍ | ||||
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Die stadt Valašské Meziříčí hat eine sehr günstige Lage. Es ist eine Straßenkreuzung ein Eisenbahnknotenpunkt und das Eingangstor in die Beskiden. Die Stadt liegt am Zusammenfluß der Vsetíner und Rožnover Bečva. Meziříčí wurde am linken Flußufer gegründet, die erste Exwähnung über die Ortschaft stammt aus dem Jahre 1297. Als Im Jahre 1377 zur Stadt erhoben. Am rechten Flußufer entstand die Gemeinde Krásno, die im Jahre 1491 zum Städtchen wurde. An Valašské Meziříčí wurde Krásno erst 1924 angeschlossen. Beide Gemeinden hatten die gleiche Obrigkeit - die Herren von Žerotín. Sie ließen hier ein umfangreiches Schloß erbauen (heute gehdrt es zu den wertvollsten Kulturdenkmälern im Rahmen des Bezirks), hier befinden sich der Jugendklub und die sog. Kultureinrichtung der Stadt. Im Jahre 1850 wurde im Meziříčí die politische Kreisbehörde errichtet. In den folgenden Jahren wurden in Krásno zahlreiche Industriebetriebe aufgebaut. Im Jahre 1855 wurde die Glashütte in Betrieb gesetzt, die durch ihre Erzeugnisse den Ruhm des tschechischen Glases in vielen Ländern Europas und in Übersee verbreiteten. Die hiesige Hutfabrik war durch ihre Hüte auch berühmt, man fertigte sie voxwiegend für Export. Den rechteckigen Stadtplatz (Mittelpunkt des Reiseverkehrs, der Feierlichkeiten und aller Begebenheiten) schmücken zwei Statuen: die Korinthsäule der Heiligen Jungfrau Maria aus den Jahren 1670-1680 und die rare Barockstatue des Heiligen Florian, des Stadtbeschützers vor dem Feuer, aus dem Jahre 1747. Ihr Untergestell wurde 1992 general repariert. Neben vielen Geschäften befinden sich hier altertümliche Häuser mit Renaissance- und Barockfassaden. An den Stadtplatz grenzt die Křížkovský-Gasse mit der Pfarrkirche der Heiligen Maria Himmelfahrt (Anfang des 15. Jahrhunderts). In den ,Jahren 1615-1625 wohnte in dieser Gasse der Brüder-priester Jiří Třanovský; Verfasser des Gesangbuches Githara Sanctorum. |
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