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  UHERSKÝ BROD - Geburtsort von J.Á.Komenský    
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Die Stadt Uherský Brod (UngarischBrod) liegt im Vorgebirge der Weißen Karpaten am Zusammenfluß der Olšava und Koreènice in der Nähe der Grenze zur Slowakei. Die erste Notiz über die Ansiedlung am Furt über die Olšava ist mit dem Jahr 1131 datiert. 1267 erhebt König Pøemysl Ottokar II. diese Ansiedlung aufgrund ihrer strategischen und Handels-Bedeutung zur Königsstadt und verleiht ihr eine Reihe von Privilegien. In dieser Gegend wurde 1592 der weltberühmte Philosoph, Philologe, Pädagoge und Sozialreformator - Jan Ámos Komenský geboren. Sehens würdigkeiten der Stadt sind das bereits aus der Ferne sichtbare Rathaus und die Kirchtürme. Der älteste Turm ist der des Doms der Tschechoslowakischen Kirche Mistr Jan Hus, der zu den ältesten Kirchen in dieser Gegend gehört. Auf dem Masaryk-Platz stehen zwei weitere Denkmäler mit Türmen, und zwar der Dom der "Unbefleckten Empfängis der Jungfrau Maria", nach dem Entwurf des italienischen Architekten Domenico Martinelli aus dem 18. Jh. erbaut und das altertümliche Rathaus. Auf diesem Platz steht noch ein Brunnen mit der Statue des heiligen Florian, ein Werk des Barockbildhauers J. A. Winterhalter. Die letzten beiden Türme gehören zur Klosterkirche Mariahimmelfahrt. Im Nordteil der Stadt befindet sich das Museum Jan Ámos Komenský, das Informationen über das Leben und die Werke des in dieser Stadt gebürtigen "Landeslehrer° vermittelt. Sehenswürdigkeit des Museums ist der barocke Säulensaal, wo Konzerte ernster Musik veranstaltet werden. Im Museum ist eine Ausstellung der Werke von Künstlern aus der Umgebung und ganz Tschechien in Vorbereitung. In Uherký Brod existiert eine entwickelte Maschinen bauindustrie, die die Mährisch-Slowakischen Maschinenbauwerke und die Böhmische Waffenfabrik präsentieren; letztgenannte ist durch die Produktion von Pistolen und Jagdwaffen weltbekannt. Große Tradition ist hier auch das Bierbrauen, dessen 100-jähriges Bestehen man 1994 feierte. Die Stadt wurde zum kulturell- politischen Zentrum, insbesondere nach dem Zerfall der Tschechoslowakei in zwei selbständige Staaten.

 

Kirche Marias Unbfleckter Empflängnis

Kirche Marias Unbfleckter Empflängnis


Dominikanerkloster

Dominikanerkloster


J.Á.Komenský - Museum

J.Á.Komenský - Museum


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