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Kromìøíž (Kremsier) - die Stadt, die auch "Athen der Hanakei" genannt wird, ist ein lebendiges Dokument der reichen Kulturhistorie unseres Volkes. Die ersten schriftlichen Ecwähnungen über die Besiedlung des Zentrums der Hanakei sind mit den Jahren 1107-1125 verbunden. Nähere Informationen bezüglich der - damals schon zur Stadt erhobenen - durch den Bischof Bruno von Schaumburg gegründeten Siedlung stammen aus dem Jahr 1260, als auch der Grundstein zum St. Moritz-Dom gelegt wurde. Die Stadt Kromìøíž steht von Anfang an mit dem Schicksal der Olmützer Bischöfe und mit dem Aufschwung der katholischen Kirche im Mittelalter in Verbindung. Im 16. Jh. mirde die ursprünglich gotische Burg im Renaissancestil umgebaut. Als die Stadt die schwedischen Heere am Ende des Dreißigjährigen Krieges eroberten wurde dieselbe und das Schloß durch einen Brand zerstört. Um deren Renovierung und den weiteren Aufschwung machten sich der Bischof Karl von Lichtenstein und Kastelkorn verdient. Bedeutende Hofarchitekten des österreichischen Kaisers Filiberto Lucchese und Giovanni Pietro Tencalla, schufen eine prächtige Residenz mit wunderschönen Gärten. Der Garten unterhalb des Schloßes erinnert an eine englische Parkanlage und der Blumengarten am anderen Ende der Stadt an den französischen Gartenstil. Im Schloßinterieur befinden sich historische Säle, wo zahlreiche berühmte Filme gedreht wurden (u.a. Amadeus vom weltberühmten Regisseur Miloš Forman). Zu den Raritäten gehört auch die Schloßgemäldegalerie, die nach der Nationalgalerie in Prag die zweitbedeutendste bei uns ist. Hier finden wir solche Schätze wie z.B. das Bild Apollo und Marsyas von Tizian Vecellia, Werke von Paolo Veronese, Anthonise van Dyck, Lucas Cranach, Hans Breughel und anderen. Zu den Dominanten der Stadt reiht sich der St. Moritz-Dom, der St. Johannes-Barockdom, die Spätbarockkirche St. Maria, und Aufmerksamkeit verdient auch das Stadtzentrum, das zum Denkmalschutzgebiet erklärt wurde. Sehr interessant ist das Museum, wo außer der Dauerausstellung des bedeutenden tschechischen, in Kromìøíž gebürtigen Malers Max Švabinský und der naturwissenschaftlichen Dauerausstellung "Mensch und Natur" sehenswerte und wertvolle Ausstellungen der Kunstwerke und Dokumente aus der unlängsten Vergangenheit veranstaltet werden. Beachtenswert in der Umgebung sind das Freilichtmuseum für Volksarchitektur in Rymice bei Holešov, das Jagdschloß in Chropynì mit einer Waffensammlung und der Kunstwerke von Emil Filla, der Wallfahrtsort St. Hostýn unweit von Bystøice am Berg Hostýn, die Judensynagoge und der Friedhof in Holešov, das Denkmal der Schriftstellerin Marie Nìmcová, die "österreichische Božena Nìmcová" genannt, von Ebner-Eschenbach in Zdislavice, u.a.

 

Moritzdom

Moritzdom


Barockkirche St. Johannes

Barockkirche St. Johannes


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