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  ÚSTÍ NAD LABEM    
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Ústí nad Labem (Aussig a.d.Elbe) entstand als eine Kaufmannssiedlung am Zusammenfluß der Elbe und Bílina. Der Name Ústí (Flußmündung) rührt von der Lage der Siedlung her und wird zum erstenmal im sog. Gründungsakt des Kapitels Litomìøice im Jahr 1056 erwähnt. Zur Königsstadt wurde sie zur Regierungszeit von Wenzel I. innerhalb der Jahre 1230-1249. Die Gründungsurkunde blieb nicht erhalten. 1426 wurde die Stadt nach der Schlacht auf dem Bìhání von den Hussitenheeren niedergebrannt und blieb drei Jahre verwüstet. Bis zum ersten Drittel des 19. Jh. gehörte Ústí nad Labem zu den ziexnlich kleinen Agrarstädten rnit nicht mehr als zweitausend Einwohnern. Im 19. Jh. kam es im Zusammenhang mit der zweiten industriellen Revolution zur ungewohnten Entwicklung der Stadt. Die verkehrsgünstige Lage an der Elbe, die Eiseòbahnstrecke Prag-Dresden und die großen Braunkohlenvorkommen in unmittelbarer Nähe der Stadt zogen Unternehmer aus Böhmen, Sachsen und Bayern an. Ende des 19. ,Jh. übertraf der Warenumschlag im Elbhafen den im größten Hafen der ÖsterreichischUngarischen Moriarchie, Triest. Die außerordentliche wirtschaftliche Prosperität von Ústí nad Labem brachte im vergangenen Jahrhundert auch negative Auswirkungen mit sich, die in den verschlechterten Umweltbedingungen, in der Zerstörung historischer Denkmäler und in sich zuschärfenden Nationalitätskonflikten zwischen Tschechen und Deutschen zum Ausdruck kamen. Nach dem Münchener Abkommen wrrrde Ústí nad Laben am 9. Oktober 1938 okkupiert und ans Deutsche Reich annektiert. Mehr als zwei Drittel der tschechischen Bevölkerung mußte damals die Stadt verlassen. Am 17. und 19. April 1945 wrzrde ein Fünftel des Stadtkerns durch die Allüertenbombardierung zerstört, wobei etwa zweitausend Menschen umkamen. Der bis heute schräge Turm der Mariahimmelfahrtskirche (1,92 m beträgt die Neigung der Turmspitze von der senkrechten Achse) ist ein Mahnmal dieser Bombardierung. In den Jahren von 1945-1948 wurden 53 tausend deutsche Einwohner aus der Stadt ausgesiedelt, deren Stelle Umsiedler aus Böhmen, Mähren, Slowakei, Rumänien und der ehemaligen Sowjetunion einnahmen. Dieser Bevölkerungsaustausch hatte die Unterbrechung der kulturellen und historischen Traditionen und ein niedriges Bildungsniveau der Einwohner zur Folge. Seit der Befreiung bis November 1989 bestimmte die kommunistische Partei das politische Leben der Stadt, die der Schwerindustrie und dem Kohlenbergbau in unmittelbarer Nähe der Stadt, auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung, eine Vorrangstelle einräumte. Für die 70- er und 80-er Jahre ist der massenhafte Bau von Großblocksiedlungen und der Abriß der restlichen historischen Bauten des Stadtkerns typisch. Nach dem Jahr 1989 existieren Bemühungen des Stadtrats betreffs Umstrukturierung von der Schwerindustrie zur Leichtindusstrie, Ökologiesierung der Industrieaktivitäten, Stagnation der Kohleförderung und Entfaltung des Verkehrs und Handels. Durch die Einführung der Trolleybuslinien und der Liquidierung der Kohle-Heizstätten verbesserte man die Umwelt der Stadt bedeutend. Gegenwärtig zählt Ústí nad Labem erneut zu den prosperierenden Städten in Nordböhmen.

 

Gebäude des städtischen Theaters - in den Jahren 1907-1909 im Neubarockstil nach dem Projekt des Wiener Architekten Alexander von Graf erbaut. Auf dessen Bühne traten viele bedeutende deutsche und tschechische Künstler der Musikbranche auf. Gegenwärtig befindet sich das Theater in einer umfangreichen Rekonstruktion.

Gebäude des städtischen Theaters - in den Jahren 1907-1909 im Neubarockstil nach dem Projekt des Wiener Architekten Alexander von Graf erbaut. Auf dessen Bühne traten viele bedeutende deutsche und tschechische Künstler der Musikbranche auf. Gegenwärtig befindet sich das Theater in einer umfangreichen Rekonstruktion.


Tanzensemble KS Albis. Das Kulturleben der Stadt ist sehr reichhaltig, wozu zwei Theater, das Museum, die wissenschaftliche Staatsbibliothek, zwei Ausstellungssäle und mehrere Kinos genutzt werden. Außerdem ist Ústí nad Laben Schauplatz verschiedener internationaler kultureller Höhepunkte Internationales Tanzturnier (das älteste und größte Gesellschaftstanzfestival in der Tschechischen Republik). Internationales Chorfestival, Virtuosi per musica di pianoforte - Internationaler Klavier Schülerwettbewerb, der schon seit 1964 in dieser Stadt veranstaltet wird, wo junge Klavieristen der ganzen Welt zusammentreffen Trampská porta - ein Tramplieder Festival, dessen Tradition 1967 ins Leben gerufen wurde. Hauptorganisator dieser und weiterer kultureller Gesellschaftsveranstaltungen ist die Organisation - Kulturzentrum ALBIS die von der Stadt errichtet wurde.

Tanzensemble KS Albis. Das Kulturleben der Stadt ist sehr reichhaltig, wozu zwei Theater, das Museum, die wissenschaftliche Staatsbibliothek, zwei Ausstellungssäle und mehrere Kinos genutzt werden. Außerdem ist Ústí nad Laben Schauplatz verschiedener internationaler kultureller Höhepunkte Internationales Tanzturnier (das älteste und größte Gesellschaftstanzfestival in der Tschechischen Republik). Internationales Chorfestival, Virtuosi per musica di pianoforte - Internationaler Klavier Schülerwettbewerb, der schon seit 1964 in dieser Stadt veranstaltet wird, wo junge Klavieristen der ganzen Welt zusammentreffen Trampská porta - ein Tramplieder Festival, dessen Tradition 1967 ins Leben gerufen wurde. Hauptorganisator dieser und weiterer kultureller Gesellschaftsveranstaltungen ist die Organisation - Kulturzentrum ALBIS die von der Stadt errichtet wurde.


Das Museum der Stadt Ústí nad Labem gehört zu den ältesten Museen in Nordwestböhmen. Es entstand dank einer Initiative des deutschen Gewerbeuerbands als ein Kunstge werbemuseum, das auf die Anlegung und Erhaltung von Sammlungen sämtlicher Kunstgewerbs- und handwerks-technischer Arbeiten orientiert ist. Während der Jahrzehnte erweiterte das Museum die Sammlungen auf verschiedene Wissenschaftsgebiete, bis es den Charakter eines Heimatkundemuseums erhielt. 1994 entstand in den Räumen des Museums der Klub Musaion, der zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Stadtlebens wurde zum Ort, an dem Fachkonferenzen und Konzerte abgehalten und unternehmerische Aktivitäten getätigt werden.

Das Museum der Stadt Ústí nad Labem gehört zu den ältesten Museen in Nordwestböhmen. Es entstand dank einer Initiative des deutschen Gewerbeuerbands als ein Kunstge werbemuseum, das auf die Anlegung und Erhaltung von Sammlungen sämtlicher Kunstgewerbs- und handwerks-technischer Arbeiten orientiert ist. Während der Jahrzehnte erweiterte das Museum die Sammlungen auf verschiedene Wissenschaftsgebiete, bis es den Charakter eines Heimatkundemuseums erhielt. 1994 entstand in den Räumen des Museums der Klub Musaion, der zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Stadtlebens wurde zum Ort, an dem Fachkonferenzen und Konzerte abgehalten und unternehmerische Aktivitäten getätigt werden.


Original der Gründungsurkunde der Stadt. König Wladislaw Jagellonský erteilte 1476 der Stadt Ústí nad Labem das Nutzrecht des Stadtwappens - ein silberner Löwe auf einem goldenen Helm und Waffen auf einem roten Feld. Dieses Wappen repräsentiert die Stadt unverändert bis heute.

Original der Gründungsurkunde der Stadt. König Wladislaw Jagellonský erteilte 1476 der Stadt Ústí nad Labem das Nutzrecht des Stadtwappens - ein silberner Löwe auf einem goldenen Helm und Waffen auf einem roten Feld. Dieses Wappen repräsentiert die Stadt unverändert bis heute.


Modernes Bankgebäude in der Nachbarschaft des Dominikanerklosters St. Adalbert.

Modernes Bankgebäude in der Nachbarschaft des Dominikanerklosters St. Adalbert.