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  Region ŠLUKNOV    
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Die Region Šluknov ist der nördlichste Ausläufer in Nordböhmen. Das Šluknov- Hügelland besteht aus dem Lausitzer Granitmassiv, das eine der größten Granitflächen. in Mitteleuropa darstellt. In der Siedlung Severní, die administrativ zur Gemeinde Lobendava gehört, befindet sich der nördlichste böhmische Berg - Buková hora (Buchenberg) 512 m ü.d.M. Das Gebiet des Ausläufers selbst ist die Wasserscheide der beiden wichtigsten europäischen Flußgebiete der Elbe und Oder, d.h. der Nord- und Ostsee. Zum Elbflußgebiet gehört die Spreva (Spree) und Køimice, zum Oderflußgebiet die Mandava. Im Jahr 1938 hielt man das Gebiet Šluknovsko aufgrund seiner Position für militärisch unverteidigbar. 1945 wurde es überwiegend durch die militärischen Operationen der polnischen Armee befreit. Die Bedingungen fùr die weitere Entwicklung wurden durch die Aussiedlung und nachfolgende unvollständige Besiedlung des Gebiers kompliziert. Die Region ist von der Kommunikation abgelegen und vom Klima her rauher als andere Gegenden in Nordböhmen. Dies bedeutete eine Stagnation der ökonomischen Entwicklung besonders in den frùher sehr dicht bevölkerten Landgebieten. Heute werden allmählich die Grenzùbergänge in die BRD geöffnet (z.B. in Varnsdorf, Rumburk- Horní Jindøichov, Jiøíkov-Aloisov, Šluknov-Rožany und Dolní Poustevna). Dadurch wird die Zusammenárbeit zwischen den Gemeinden und Städten im Šluknov-Gebiet, sowie die überregionale Zusammenarbeit im Rahmen der NISA-Euroregion unterstützt, um die Rückkehr dieser Region in den &eis der prosperierenden Bezirke zu fördern. Heute leben in dieser Gegend auf 33 600 ha etwa 54 000 Einwohner in 7 Städten und 11 Gemeinden. Die größte Stadt mit einer entwickelten Textil- und Maschinenbauindustrie ist Vandsdorf mit 16 340 Einwohnern. Die zweit rößte, von Vandsdorf nur 10 km entfernte Stadt ist Rumburk. Dort sind viele Schulen und eine entwikkelte Industrie zu finden. Rumburk wird allmählich zu einem Vexwaltungsort für die Bewohner im gesamten Gebiet Šluknovsko. Dank dem maximal erhaltenen ursprüng lichen Landschaftscharakter, seiner Reliefgestalt und dem relativ gesunden Pflanzenwuchs erklärte man zwei ausgedehnte Gebiete zu Naturschutzgebieten - südwestlich das Elbsandsteingebirge und im Süden und südwestlich das Lausitzer Gebirge. Infolgedessen begann sich im ganzen Gebiet der Tourismus zu entwickeln, besonders in Krásná Lípa, Doubice, Chøibská und Jiøetín pod Jedlovou. Dank ihrer Kulturdenkmäler und unzähligen Sportgelegenheiten gewann die letztgenannte Gemeinde an internationaler Bedeutung. Die wunderbare Natur bietet eine Reihe von Wanderungen an, die nicht anspruchsvoll sind und während des ganzen Jahrs im Lausitzer Gebirge zu empfehlen sind.

 

Chøibská - Restaurant Rathaus

Chøibská - Restaurant Rathaus


Krásná Lípa - der Marktplatz mit der Maria-Magdalena-Kirche

Krásná Lípa - der Marktplatz mit der Maria-Magdalena-Kirche


Šluknov

Šluknov


Varnsdorf

Varnsdorf


Filipov - Marien-Basilika 'Helfrin der Christen' aus dem Jahr 1885

Filipov - Marien-Basilika 'Helfrin der Christen' aus dem Jahr 1885


Niedere Einsiedelei mit Sebnitz (BRD) im Hintergrund

Niedere Einsiedelei mit Sebnitz (BRD) im Hintergrund


Velký Šenov

Velký Šenov


Jiøíkov - Marktplatz mit der St. Georg-Kirche

Jiøíkov - Marktplatz mit der St. Georg-Kirche


Jiøetín pod Jedlovou - Anblick der Gemeinde von der Burg Tolštejn aus

Jiøetín pod Jedlovou - Anblick der Gemeinde von der Burg Tolštejn aus


Rybništì - Hotel Nový Svìt

Rybništì - Hotel Nový Svìt


Mikulášovice - Stadtansicht

Mikulášovice - Stadtansicht


Rumburk - Loreto-Kapelle aus den Jahren 1704-1707 mit 'Heiligem Kapellchen' mit Madonnenfigur

Rumburk - Loreto-Kapelle aus den Jahren 1704-1707 mit 'Heiligem Kapellchen' mit Madonnenfigur


Doubice

Doubice


Aussichtsturm Jedlová, 774 m. ü.d.M.

Aussichtsturm Jedlová, 774 m. ü.d.M.