| Region LITOMĚŘICE | ||||
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Die Region Litoměřice fesseltjeden Besucher, der schöne Naturlandschaften mit vielen an die vergangenen Jahrhunderte erinnernden, Denkmälern liebt. Das städtische Denkmalsschutzgebiet in Litoměřice, Úštěk, Terezín, die Denkmalsschutzzonen in Budyň nad Ohří, Roudnice nad Labem, zahlreiche unter Denkmalschutz stehende Dorfgebiete und die Naturschutzgebiete haben eine magnetische Anziehungskraft. Die Region Litoměřice erstreckt sich am Zusammenfluß der Elbe und Eger und umfaßt nicht nur das fruchtbare Tiefland dieser Flüsse, sondern auch den größeren Teil des Böhmischen Mittelgebirges. Die Stelle, an der die Elbe die Berge durchdringt, wurde Česká brána - Porta Bohemica, benannt. Die günstige Lage dieses Kreises hatte schon immer für den Zugang nach Böhmen von Nordwesten eine Schlůsselbedeutung. Erste ausführliche Berichte über Litoměřice sind aus dem Jahr 1057, in dem das Domkapitel in dieser Stadt gegründet wurde. Das folgende Jahrhundert brachte Aufschwung und die zunehmende Bedeutung der Städte und Städtchen und hinterließ seine Entwicklungsspuren wie z.B. das Kloster des Prämonstratenser-Schwesternordens in Doksany, das im 12. Jh. entstand und wo bis heute der umfangreiche romanische Bau - bedeutendster in Nordböhmen - erhalten blieb, die romanische Rotunde auf dem Berg Říp, aus dem ' 13. Jh. die gotischen Burgen Hazmburk, Košťálov, Ostry, Kamy'k, Helfenburk usw. Eine Erinnerung an die Hussitenzeit ist die Burg Kalich bei Třebušín, die Renaissanceepoche vertreten die romantischen Schlösser in Libochovice und Ploskovice. Der Barockstil kam vor allem in den Werken der italienischen Bauherren der Familie Broggi zum Ausdruck, diese finden wir hauptsächlich in Litoměřice. Die Landschaft im Gebiet Litoměřice nennt man mit Recht den "Garten Böhmens", des sen Schönheit auch "praotec Čech" (Urvater Tschech) nicht widerstehen konnte, als er auf dem Gedenkberg Říp stand. |
See Žernosecké jezero und Berge Lovoš, Milešovka und Kletečná vom Berg Radobýl Elbmäander aus der Kirche in Dubice |