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  POSTOLOPRTY    
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Der Ort Postoloprty entstand als Siedlung beim Benediktinerkloster, Porta Apostolorum genannt, das von 1119-1122 am Ort der Lucaner Burgstätte Dragúš gebaut wurde und zu den bekanntesten im Land gehórte. Außer dem gewaltigen Eigentum besaß das Kloster auch die berühmte Bibliothek mit wertvollen Handschriften, die jedoch 1420 die Hussitentruppen niederbrannten. Durch Verballhornung der Klosterbezeichnung entstand der Name Postoloprty. Im Winter 1454 wurde der Klosterbesitz bei direkter Anteilnahme des Königs, Georg von Podiebrad an den Bru der Boček von Kunštát abgetreten. Die Nachkommen von König Georg verkauften die Herrschaft im Jahr 1480 den Freiherren von Vaitmile, die sich dafür einsetzten, daß Postoloprty das Stadtstatut verliehen bekam, was sie béi König Wladislaw II. erzielten, der dann 1510/1511 durch ein Sonderdokument Postoloprty zur Stadt erhob. 1611 begann man mit dem Bau des Schlosses, das seine heutige Gestalt dem bedeutenden Architekten der Barockepoche, P. I. Bayer verdankt, unter dessen Leitung es in den Jahren von 1706-1718 umgebaut wurde.

 

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