home.gif mapa_but.gif
  CHOMUTOV    
Bad Libverda
Duchcov
Klášterec nad Orlicí
Louny
Osek
Podboøany
Postoloprty
reg. Chomutov
reg. Litomìøice
reg. Šluknov
reg. Teplice
reg. Ústí nad Labem
Terezín
Úštìk
Ústí nad Labem
Vejprty
Žatec
 local lodging search 
HOTELnet

 

Chomutov (Komotau) ist das Wirtschafts- und Kulturzentrum des am Fuß des Erzgebirges liegenden Kreises. Das Entstehen der Stadt fällt ins 10. oder 11. Jh., als man am linken Ufer der Chomutovka eine kleine Ansiedlung errichtete. Die günstige Lage an dem von Sachsen nach Böhmen führenden Handelsweg beschleunigten deren Entfaltung. Schriftlich erwähnt wird Choxnutov zum erstenmal 1252, als Friedrich Naèeradec die Stadt und die ganze Herrschaft dem deutschen Ritterorden schenkte. Dieser errichtete hier eine frühgotische Kommende (einer Burg ähnelnd) rnit Kirche St. Katharina, die bis heute erhalten blieb. Die Kommende baute man später in ein Schloß um, dann in ein Rathaus, das heute als Museum dient. Seit dem 14. Jh. wurde die Stadt zum Sitz der Landeskomturei der böhmischen Ordensprovinz. Zu dieser Zeit war die Stadt bereits durch die Stadtmauern mit vier Toren befestigt. Als 1411 der Orden von Wenzel IV. aus dexn Land vertrieben wurde, fiel die Stadt der Königskaxnmer zu und wurde zur Leihstadt. Viele Adelsgeschlechter beherrschten die Stadt, wobei die Herrschaft der Familie Veitmil und Lobkowicz deren Antlitz besonders veränderten. Aufgrund der Nähe zum Erzgebirge entstand in Chomutov die Hüttenindustrie. Den größten Aufschwung erlebte die Stadt im 19. Jh., als die Eisenbahnlinie erbaut wurde. Für den Tourismus spielt die Nähe der Landesgrenze mit den Übergängen in Hora sv. Šebestiána und Vejprty eine positive Rolle. Seit 1991 steht der historische Stadtkern unter Denkmalsschutz. Auf dem Marktplatz sind mehrere Häuser im Stil der Spätgotik, Renaissance und Barock. Das Haus Nr. 12/9 hat einen Laubengang und ein Kellergewölbe. Von den anderen historischen Sehenswürdigkeiten sind beachtenswert: frühgotischer Dom Mariahimmelfahrt, Jesuitenkirche St. Ignaz aus dem Frühbarock von 1662-1688, Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1697, Stadtturm, in dem gegenwärtig die Ausstellung über die Stadtgeschichte angeordnet ist, Jesuitenkloster und Gymnasium aus den Jahren 1591-1670, Kirche St. Barbara in Horní Ves, d.h. im oberen Teil der Stadt, das Haus der Familie F. J. Gerstner, des ersten Eisenbahnbaumeisters bei uns, in der Hálkova-Str., seine Grabstätte auf dem örtlichen Friedhof u.a. In der Umgebung der Stadt befindet sich der See Kamencové jezero, der Stadtbewohnern und Gästen zu Erholungszwecken dient. In der Nähe ist der Waldpark mit Wildgehege und die Kamenièka-Talsperre, in den Jahren 1900-1904 erbaut und zum technischen Nationaldenkmal erklärt.

 

See Kamencové jezero

See Kamencové jezero


Burgruine Hasištejn bei Chomutov

Burgruine Hasištejn bei Chomutov


267


268.jpg