| KLÁŠTEREC NAD OHŘÍ | ||||
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Erste schriftliche Eintragungen stammen vom Ende des 12. Jh. Damals erbaute hier der Benediktinerorden aus Postoloprty die Nebenpropstei, sog. Claustrellum das kleine Kloster. Das Kloster ging im 13. Jh. zugrunde, aber der Namen der Ansiedlung blieb erhalten und später änderte er sich ins deutsche Klosterlin und im 15. Jh. ins tschechische Klasterzecs. Mehrere Adelsgeschlechter wechselten sich auf der Herrschaft ab, das bedeutendste war die Familie Thun, die die konfiszierte Herrschaft im Jahr 1623 kaufte. Deren Einfluß ist bis Ende des 19. Jh. ersichtlich, und in der Stadt erinnern viele wertvolle historische Denkmäler an dieses Adelsgeschlecht, ob nun die Dreifaltigkeitskirche im Barockstil, das neugotische Schloß oder der Schloßpark mit Salla terrena. An Bedeutung nahm Klášterec erst Ende des 18. Jh. zu. 1794 gründete hier J. M. Weber eine Porzellanmanufaktur, die nicht nur die Stadt, aber auch die Geschicklichkeit der hiesigen Menschen berühmt machte. Auch gegenwärtig ist die Produktion von Porzellan eine der wichtigsten in der Stadt. Da 1820 die Fabrik von Familie Thun übernommen wurde, tragen bis heute alle Erzeugnisse das Warenzeichen "Thun". Außer der Porzellanfabrik "Porcelán Thun", ist noch das Werk Korek und das ZKLrUnternehmen in der Stadt angesiedelt. Tradition haben hier auch Obstgärten, die von "Sady Klášterec AG" unterhalten werden. Klášterec bietet Unterkunftsmóglichkeiten an, z.B. im Vier-Sterne-Hotel Novohradský, Hotel Slávie und drei Pensionen. Im Informationszentrum "Podkrušnohorské informační centrum" kann man Unterkünfte in Kadaň, Perštejn, Měděnec oder in Vejprty reservieren lassen. Besucher der Stadt wissen sicher das im Schloß untergebrachte böhmische Porzellan-Museum zu schätzen. Gleichfalls ist die Besichtigung der Edelsteinausstellung möglich, deren Ausstellungsstücke aus den unweiten Orten Ciboušov und Doma šín stammen. Diese Mat.erialien wurden z.Z. Karl IV. gefördert und bei der Verzierung der HeiligkreuzKapelle und der Kapelle St. Katharina auf der Burg Karlštejn und im Veitsdom in Prag benutzt. In der Umgebung von Klášterec befinden sich Ruinen von vier Wachburgen, die ein beliebtes Touristenziel sind. Im benachbarten Kadaň kann man den historischen Marktplatz bewundern, der 12 km entfernte Ort Měděnec bietet die Besichtigung der mittelalterlichen Stollen und Minerale an. In der unweiten Gemeinde Perštejn kann man mit dem Rogalo fliegen, und die Nähe des Nechranice-Stausees schätzen Wassersportfreunde. Im Winter wird Klášterec zum Ausgangspunkt vieler Skiläufer, deren Ziel Klínovec und die Umgebung von Měděnec ist. Im Sommer kann man die Schule für historisches Fechten und die SteppSchule absolvieren. In der Stadt stehen dem Besucher die Kreditund Agrobank, eine private Geldwechselstelle, vier Reisebüros und ein Informationszentrum (Tel.: 0042/398/936 431) zur Verfügung. |
Schloß - Porzellanmuseum Blick auf die Altstadt, im Hintergrund die Doupov-Berge Rathausturm |