| PØÍBRAM | ||||
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Jede Stadt weist etwas eimnaliges und unwiederholbares auf. In der Kreisstadt Pøíbram leben heute etwa 40 000 Einwohner. Sie liegt in südwestlicher Richtung 65 km vom Rand der Hauptstadt Prag entfernt. Pø'bram hat ein Theater mit einer ständigen Schauspielergruppe. Eine ziemlich grol3e Anzahl von Mittelschulen knüpft an die Tradition und den hef tigen Aufschwung der Stadt am Ende des 19. Jh. an. Man ist bestrebt er neut eine Hochschule zu eröffnen . und dadurch den Ruf der Stadt zu verbessern. Drei Berge dominieren der Stadt. Der Berg Tøemošná repräsentiert die unbeschädigte Ge birgsnatur, der Heilige Berg mit dem in Pøíbram schönsten Architekturdenkmal - dem Heiligtum, das den menschlichen Geist und die Sehnsucht nach dem Glauben verherrlicht. Dazwischen errinnert Berg Bøezová an den jahrhundertelangen menschlichen Kampf um Edelmetalle in der mysteriösen unterirdischen Welt. Historische C,~uellen schätzen, daß die Stadt im 13. Jh. entstand. Damals wuchs aus dem ursprünglichen Meierhof ein Städtchen heran, das dem Prager Bistum und später dem Erzbistum gehörte. Schon damals existierte die St. Jakobspfarrkirche und die Holzfestung. Diese wurde unter der Herrschaft von Karl IV. in ein Kastell urngebaut, dessen Kern bis heute erhalten blieb. Pøíbram erwarb sich vor allem durch den Bergbau seinen Ruhm. Die ersten schriftlichen Dokumente bestätigen, daß hier schon im 14. Jh. Silbererz gefördert wurde. Das 16. Jh. war für Pøílr ram sehr wichtig, da die Stadt am 20. November 1579 zur Königsbergbaustadt erhoben wurde. Im Jahre 1849 wurde die erste Bergbaulehrlingsschule in Böhmen eröffnet, die sich später zur K. K Bergakademie und im Jahre 1904 zur Berghochschule entwickelte. Diese wurde im Jahre 1946 nach Ostrava verlegt. Im Jahre 1772 übte das Amt des Berg- und Hüttenmeisters Jan Antonín Alis aus. Er setzte seine Theorie durch, die besagt, daß man Erze in tieferen F'lözen, in gut ausgerüsteten und entwässerten Gruben fördern muß. Alis eröffnete die erste, auf diese Art und Weise betriebene Grube "Adalbert" im Jahre 1779 und zehn Jahre später die Grube "Anna". Im Jahr 1875 wurde in der Grube Adalbert die vertikale Tiefe von 1 000 m erreicht, was damals das Weltprimat bedeutete. Der letzte Hunt fuhr aus dem Schacht Bøezí Hora im Jahre 1978 heraus. Diesen Hunt kann man im hiesigen Museum sehen, das heute ein Magnet für viele Besucher ist. Das Schachtgebäude der Ševèín-Grube, wo eine Exposition über Vertikalbergbautransport untergebracht ist, zählt zu den durch UNESCO geschützten Indtistriedenkmälern. |
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