| NYMBURK - Königsstadt | ||||
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Nymburk ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der historischen Region in der mitteleren Elbgegend. Die Geschichte von Nymburk reicht bis ins 13. Jh. zurück, als es zu Regierungszeiten von Ottokar II. aus einer kleinen Siedlung entstand. Aufgrund der strategischen Lage am Furt der alten Handelsstraße und in der Befestigungszone der Stadt Prag, wurde Nymburk frühzeitig zu einer der bedeutendsten böhmischen Städte. Zu den Sehenswürdigkeiten von europäischer Bedeutung gehört die Befestigung in der Stadt aus dem 13. Jh. mit Wällen aus Grobmauerwerk und mit zwei Festungsgräben, der gotische Dom St. Jiljí mit monumentaler Verzierung, sowie das Rathaus der Frührenaissance und die Barock- Häuser arn Marktplatz. Ein interessantes technisches und architektonisches Denkmal ist der Wasserturm Turecká vìž (Türkischer Turm). Am Ringgraben zwischen den Wassergräben befrndet sich ein stiller Winkel mit der Henkerwohnung, auf dem Kirchplatz, unter den Festungsmauern der Turm "Kaplanka", dann die Alte Dekanei. Für Naturliebhaber liegt der großzügig angelegte englische Park Ostrov mit vielen wertvollen Gehölzern und Flußarmen der Elbe in Reichweite. Im städtischen Museum ist eine der Eisenbahn gewidmete Ausstellung, denn Nymburk ist seit 1870 eine bedeutende Eisenbahnkreuzung. Im Stadttheater ist ein Lünettenbild von Alfons Mucha "Poddání Nymburka L. P. 1421 Bohu a Pražanùm" (Untertänigkeit von Nymburk L. P. 1421 gegenüber Gott und den Pragern) . Von der Stadt aus sind Ausflüge in die nahegelegene Kurstadt Podìbrady (Bad Podiebrad), ins Freilichtmuseum in Pøerov nad Labem oder in das Barockschloß mit Park und den Statuen aus der Werkstatt von Matthias Braun in Lysá nad Labem empfehlenswert. |
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