| TACHOV | |||||
| Domažlice Horšovský Týn Region JIŽNÍ PLZEÒSKO Plzeò Srní Støíbro Tachov Železná ruda |
Die Stadt Tachov liegt im westlichen Teil der Region desselben Namens und gehört zu den ältesten Siedlungskomplexen in Westböhmen. König Pøemysl Ottokar II. ließ dort die Steinburg mit einem mächtigen zylindrischen Turm erbauen. Im 13. Jh. gründete er in deren Nähe die mit den Stadtmauern umgebene Königstadt. Diese Stadtmauern gehören zu den besterhaltenen in Böhmen. Auf dem Tachov-Weg begaben sich die Monarchen zur Krönung nach Nürnberg. Der ganze historische Stadtkern wurde zur Denkmalschutzzone erklärt. Im Franziskanerkloster befindet sich das Regionalmuseum, in dem interessante ethnographische und naturwissenschaftliche Expositionen untergebracht sind. In unmittelbarer Stadtnähe stehen zwei Monumente. Der am Weg nach Ctiboø liegende Grabhügel ist ein Sammelgrab von 232 Opfern des Todesmarsches im II. Weltkrieg und das Hussitendenkmal am Hochberg errinnert an die berühmte Schlacht bei Tachov im Jahr 1427, als die Kreuzritter die Schlacht mit den Hussitenheeren kampflos auf gaben. Die Besucher der Stadt können sich heute viele Bau- und Kulturdenkmäler ansehen, die nicht nur in der Stadtmitte sondern auch in Vororten hinter den Stadtmauern zu finden sind. Die gotische Kirche aus den Jahren 13291400, die im Jahre 1400 im neugotischen Stil umgebaut wurde, das Barockkloster - heute Museum - aus dem 18. Jh., Barockschloß aus dem Jahr 1770, die Häuser auf dem Marktplatz aus dem 17. Jh. u.a. Die Region wurde vor vernichtenden Zivilisationseinflüssen bewahrt. |
|