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  STØÍBRO    
Domažlice
Horšovský Týn
Region JIŽNÍ PLZEÒSKO
Plzeò
Srní
Støíbro
Tachov
Železná ruda

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Die Stadt Støíbro liegt 30 km westlich von Pilsen auf einer, aus dem tiefen Tal des Flusses Mže emporragenderi Anhöhe. Bereits im 12. Jh. existierte hier eine Bergbausiedlung, in deren Umgebung man Silber schürfte. Die ersten schriftlichen Berichte über diese Lokalität stammen von dem bis ins Jahr 1183 datierten Dokument von Friedrich Pøemyslovec. Die Gründung der eigentlichen Siedlung ist bis ins Jahr 1131 datiert. Vor der Hälfte des 13. Jh. verlegte man die Ansiedlung von der ungünstigen Tallage auf die felsige Anhöhe. Dieser strategisch sehr vorteilhafte Ort wuchs zur Königstadt, zu deren Entwicklung nicht nur der Bergbau im bedeutenden Maße beitrug, sondern auch die günstigen Silbervor kommen an der wichtigen von Prag nach Nürnberg führenden Handelsstraße. Der schnelle Wachstum und die große Bedeutung der Stadt Støíbro, die zu Beginn des 15. Jh. die viertgrößte Königsstadt im pilsener Gebiet war, ist aus Archivquellen ersichtlich. In der Stadt waren damals etwa dreihundert Häuser, in den 2000 Einwohner lebten und drei Kirchen und drei Kloster mit Kirchen. 1427 belagerten Kreuzritt.er die Stadt, die dann im Gedenkkampf bei Tachov verjagt wurden. Gegenwärtig zählt Støíbro an die 8 000 Einwohner. Irn historischen Stadtkern, der zur Denkmalszone erklärt wurde, ist das mittelalterliche Straßennetz erhalten. Der Raum des Marktplatzes bildet das wertvolle städtische Interieur, außergewöhnlich ist das RenaissanceRathaus mit der wunderschönen Sgraffitoverzierung der Fassade. Beachtenswert sind auch die Hauptportale im Renaissancestil, die eine einzigartige architektonische Konposition bilden. Um den historischen Kern herum blieben die Stadtmauern erhalten. In der Stadt befinden sich eine Reihe bedeutender historischer Objekte. Die Dekaneikirche - Allerheiligen - im Barockstil umgebaut mit ursprünglichen gotischen Türmen, die Friedhofskirche Mariahimmelfahrt, Peterskirche und Überreste der Kirche Maria Magdalena sind die sehenswertesten Sakraldenkmäler. In den Räumen des Minoriterklosters befindet sich das städtische Museum, der Kreuzgan~ im Nordflügel des Klosters ist ein architektonisches Schmuckstück unter den städtischen Denkmälern.

 

Blick auf die Stadt aus südlicher Richtung

Blick auf die Stadt aus südlicher Richtung


Renaissance-Rathaus

Renaissance-Rathaus


Steinbrücke über den Fluß Mže mit Koubkov-Tor aus dem Jahr 1574 und Statue des hl. Johannes von Nepomuk

Steinbrücke über den Fluß Mže mit Koubkov-Tor aus dem Jahr 1574 und Statue des hl. Johannes von Nepomuk


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Hussitenbastei-die einzigste, die von den ursprünglich 17 Basteien erhalten blieb. Heute als kleine Ausstellungsgalerie benutzt

Hussitenbastei-die einzigste, die von den ursprünglich 17 Basteien erhalten blieb. Heute als kleine Ausstellungsgalerie benutzt