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Die Häuser einer der typischsten Feriengemeinden im rnittleren Böhmerwald sind in der waldlosen Ebene über dern Vydra-Tal verstreut. Die Gemeinde entstand mit der Entwicklung des Holzhandels zu Beginn des 18. Jh. In den Jahren von 1804 bis 180~ wirde an cier Stelle der rrrspri.'mglichen Holzkirche die Dreifaltigkeitskirche gebaut. Der Bau ist aus Bruchstein, an der Windseite mit Schindeln becleckt, rmit Prismaturm und charakteristischer Zwiebelkuppel - was die Kirche zur Dorminate des Orts tnacht. Zu deri Sehenswürdigkeiten der Geme.inde und deren Umgebung gehören die Häuser Nr. 46 und 47, clie die typische Böhrnerwaldarchitektür darstellen. In unmittelbarer Umgebung der Gemeinde befindet sich ein außergewöhnliches technisches Bauwerk unserer Ahnen - der Vchynicke-Tetov-Kanal, der nach dem Entwurf des Bauingenieurs Josef Rosenbauer von 1799 bis 1801 gebaut wurde. Den Kanal mit einer ursprünglichen Länge von 15 588 m, baute man in den dreißiger Jahren des 20. Jh. um und. kürzte ihn auf 14 400 m. Durch den Vchynicke-Tetov-Kanal umging man den für die Schiffahrt unbefahrbaren Abschnitt der Vydra und ermöglichte so den Holztransport auch von den höheren Lagen des Böhmerwalds. 1958 absolvierte das Holz zum letztenmal den Wasserweg. Heute ist der Kanal Wasserzuleiter für das leistungsstärkste Kraftwerk in Westböhmen Èeòkova Pila. |
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