| HORŠOVSKÝ TÝN | |||||
| Domažlice Horšovský Týn Region JIŽNÍ PLZEÒSKO Plzeò Srní Støíbro Tachov Železná ruda |
Im flachen Tal des Flusses Radbuza liegt an beiden Ufern die Kleinstadt Horšovský Týn. Die Lage der Stadt unweit des Grenzgebirges bestimmte deren architektonisch-historische Entwicklung und spielt bei der gegenwärtigen umd zukünftigen Entfältung eine entscheidende Rolle. Am alten Handelsweg aus dem bayerischen Regensburg nach Pilsen entstandt ein Handelszentrum, in dessen Nähe der Prager Bischof 1260 eine Burg errichtete, die zur Grundfeste der Bischofsherrschaft in diesem Gebiet wurde. Die frühgotische Falzarbeit war das Werk der zisterzienserburgundischen Hütte und gehört zu den bedeutendsten Denkmälern der Frühgotik in unserem Land. Die Burgkapelle konkurriert mit ihrem künst lerischen Niveau den damaligen Werken der aufkommenden Gotik. Die Hussitenkriege überführten die Burg und die an deren Fuß erbaute Stadt in die Hand der weltlichen Herrschaft. Im 16. Jh. bauten die Einwohner von Lobkovice die Burg in ein großes Schloß um, dessen Renaissance-Charakter nach mehreren kleinen Anpassungen bis heute erhalten blieb. Nach dem Brand in der Hälfte des 16. Jh. bekam die Stadt durch den Umbau ein neues Profil, das die Renaissancegrundrisse der mit Barockgiebeln verzierten Häuser auf dem Marktplatz bewirkten, wobei das hohe Rathausgebäude eminent ist. Weitere Dominanten der Stadt: Türme der Kirchen St. Peter und Paul und St. Apollinaris. |
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