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Die Stadt Svitavy liegt seit ihrem Bestehen an der Verbindungslinie wichtiger Handelswege, was nicht nur die Wirtschaft, sondern auch den Tourismus positiv beeinflußte. Im 13. Jh. wurde aus der slawischen Ansiedlung am Ufer der Svitava die Stadt vom Bischof aus Olomouc, Bruno von Schauenburg gegründet, die bis 1848 zu diesem Bistum gehörte. Die Einwohner waren der Abstammung her überwiegend Deutsche. Im 14. Jh. wurde die Stadt zum Verwaltungszentrum der Region und man baute die Stadtmauern. Svitavy litt viel unter den verschieden Truppen, die durch die Stadt zogen; im 15. Jh. wurde sie von den Hussiten geplündert und im Dreißigjährigen Krieg von Armeen der gegeneinander kämpfenden Seiten. Svitavy gehörte übexwiegend zum deutschen Ethnikum, 1892 wurde hier feierlich die zweitgrößte Bibliothek in Österreich-Ungarn eröffnet, was hauptsächlich von dem hier Gebürtigen, in New York lebenden, Oswald Ottendorf unterstützt wurde. Der Austausch der Stadtbewohner nach 1945 war der größte Umbruch in der Geschichte der Stadt. Unter Aufwand großer Summen rekonstruierte man 1993-94 den Stadtkern.

 

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