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Die Stadt Pardubice liegt keine hundert Kilometer östlich von Prag, im Gebiet der weit geöffneten Elbtiefebene, gerade wie zu Pferdeausritten geschaffen. Ubrigens, fast jedem ist das beliebte Pferderennen "Velká Pardubická Steeplepchase" bekannt. Bedeutungsvolle Zentren der Region sind Pøelouè im Westen und Holice im Osten des Kreises. Die Region Pardubice ist als eine der wirtschaftlich entwikkeltsten Gebiete der Tschechischen Republik bekannt. Den Besucher spricht der hiesige, bis heute erhaltene wunderschöne Naturreichtum an. Nur einige Kilometer nordöstlich von Pardubice liegt eins der ältesten Naturschutzgebiete in Böhmen - Buky u Vysokého Chvojna. Die Landschaft mit den großen Teichseen in der Nähe der Stadt Láznì Bohdaneè ist auch ein Naturschutzgebiet, das durch Schlammbäder berühmt ist. Im Eisengebirge (Železné hory) im südwestlichen Teil des Kreises finden sie beliebte Ferienorte. Im Gebiet Pardubicko befindet sich auch eine Reihe von historischen Denkmälern einzigartiger Qualität. Das Barockschloß in Gholtice mit einer ausgedehnten Waldparkanlage entstand im 17. Jh. Wertvollster Bestandteil derselben ist die Kapelle St. Romedius aus dern ,Jahr 1692 mit unikater Malerei- und Schnitzereiverzierung. Das Gestüt in Kladruby nad Labem kann sich seiner außergewöhnlich großen Tradition und Rassenzucht auf europäischen Niveau rühmen. Schon l579 erwarb Kladruby nad Labem den Status des kaiserlichen Zuchtgestüts. Die Burg Kunìtickä hora, flächenmäßig die größte in ßöhmen rrnd Mähren, ragt als Landschaftsdorninate 5 km nördlich von Pardubice empor. Dank ihrer attraktiven Lage und monumentalen Gestalt ist sie für Touristen außergewöhnlich anziehend. Das im 15. und 16. Jh. erbatxte Burgareal, ist nun nach langen Rekonstruktionsarbeiten erneut für Besucher geöffnet. Die zweifellos bedeutendsten historischen Denkmäler der Region sind das städtische Denkmalsschutzgebiet und das Schloß in Pardubice, ein echaltener Typ einer Residenzstadt der böhmischen Aristokratie des 16. ,Jh. Nach dem ,Jahr 1491 wrrrde Pardubice zurn Hauptsitz von Wilhelm von Pernstein, den bedeutenden Politiker und reichsten Mann im damaligen Böhrnen und Mähren. Er erbaute sich hier ein gemütliches Schloß, daß durch einen länglichen Erdwall von der umliegenden Welt abgetrennt war. Diese Disposition blieb bis heute als ein in Europa einzigartiges Musterstück der ßefestigungstechnik aus dem Beginn des 16. Jh. erhalten. Der gesellschaftlichen ßedeutung der Herrschaftsresidenz nnrßte auch das Bild der Stadt entsprechen. Die kostenaufwendige Male rei der Spätgotik an den Hausverzierungen, Umbau der Kirchen und die Stadtbefestigung ließen das noch heute bekannte Sprichwort entstehen: "Es glänzt wie Pardubice". Das entspricht fast der Wahrheit, denn auch heute "glänzt" Pardubice unter den böhmischen und mährischen Städten mit seinen Sehenswürdigkeiten, der herrlichen Natur der Umgebung und einer Gastfreundlichkeit, die den Besuchern einen gemütlichen Aufenthalt garantiert.

 

Pardubice-Pernštýn-Marktplatz mit Grünem Tor

Pardubice-Pernštýn-Marktplatz mit Grünem Tor


Schloß Choltice

Schloß Choltice


Pøelouè - Kassengebäude

Pøelouè - Kassengebäude


Pardubice-Marienstatuengruppe von K. J. Teplý aus den Jahren 1173-77 in der Mitte des Pernštýner Platzes

Pardubice-Marienstatuengruppe von K. J. Teplý aus den Jahren 1173-77 in der Mitte des Pernštýner Platzes


Berg - Kunìtická hora

Berg - Kunìtická hora