| PARDUBICE | ||||
| Choceò Chrudim Jevíèko Králíky Letohrad Litomyšl Pardubice reg. Pardubice Ronov nad Doubravou Svitavy Žamberk |
Zentrum in Südostböhmen, ehemalige Siedlung am Zusammenfluß der Elbe und Chrudimka, erste schriftliche Nachricht stammt aus dem Jahr 1295. 1340 wurde Pardubice zur Stadt erklärt. Die erste Blütezeit begann im Jahr 1491, wo ein reicher mährischer Feudalherr, Wilhelm von Perštejn das Gebiet um Pardubice kaufte, und endete Ende des 16. Jh., wo Pardubice eine der bedeutendsten Städte der Frùh-Renaissance war und zum Besitz der Böhmischen Hofkammer gehörte. Den zweiten Aufschwung erfuhr die Stadt 1845, als die Eisenbahnstrecke Prag - Olmütz eröffnet wurde. Heute ist Pardubice eine Universitätsstadt mit 100 000 Einwohnern, erneut strotzend von neuem Leben, Bauak tivitäten, vielen unternehmerischen, kulturellen, künstlerischen, sportlichen und gesellschaftlichen Projek ten, und dies in allen Sphären de· menschlichen Seins. Als Beispie könnte man den Verkehr des Flugha fens, die Gründung der AG Hafer Pardubice, den Bau der Schnellbahr nach Hradec Králové und viele neue Geschäfte, Restaurants und unter städtischem Denkmalsschutz stehende, rekonstruierte Objekte anführen. Die "Velká Pardubická Steeplechase" machte die Stadt weltberühmt, und zwar bereits seit 1874, weiterhin die Flachbahnrennen "Goldener Helm", die Kammerfilharmonie und das Ostböhmische Theater. Im Sport spielt die Stadt hauptsächlich im Spitzeneishokey und Basketball eine Rolle, nicht zu vergessen ist die Juniorensiegerin im Tennis. |
|