| KRÁLÍKY-Berg der Muttergottes | ||||
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Die Stadt Králíky, (560 m ü.d.M.) mit ihren 5 000 Einwohnern, wurde im 13. Jh. gegründet. Der Namen entstand durch die Übersetzung des deutschen Namens "Greulich" ins Tschechische. In verschiedenen Eintragungen sind dessen Variationen zu finden: Krulich, Greylichs und zuletzt Grulich. Bis zum Jahre 1946 lebte hier eine Deutsche Majorität. Die Stadt liegt in einem malerischen Talbecken, urnrahmt vom Adlergebirge und dem Bergmassiv "Kralický Sněžník", das irn Jahre 1991 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Im Zentrum dieses Massivs liegt die europäische Wasserscheide. Unter der SněžníkSpitze (1425m) ist die Q,uelle des Flusses Morava. Stolz der Stadt ist der unweite Berg der "Muttergottes" (760 m). Auf seiner Spitze steht eine Barockkirche mit Kreuzweg Q. 1700) und einer Imitation der Heiligen Strrfen in Rorn (J. 1710). Der Gründer dieses, ursprünglich überwiegend deutschen Wallfahrtsorts war Thobias Johann Becker, gebürtig in Králíky, Bischof von Hradec Králové. Hinter der Kirche ist das Klostergebäude ( 1701 ) , das heute Nonnen eines Franziskanerordens bewohnen. Gegenüber der Kirche steht das Pilgerhaus (für Gäste mit 50 Bettplätzen), renoviert im Jahre 1993, Kapelle und Restaurant inkl. Parkplatz. Das Haus verwalten Priester der Redemtoristen- Kongregation. Zum Haupteingang der Kirche führt aus der Stadt ein direkter und steiler Pilgerweg (1,5 km), umsäumt von Linden und acht Barockkapellen aus dem Jahr 1704, die ebenf'alls renoviert wurden. Zu Fuß besteigt man den Berg durch das Barocktor, entlang der Barockkapellen und durch die Lindenallee. Hinsichtlich Umweltbedingungen ist diese Gegend des Kladsko-Talbeckens eine der reinsten in Mitteleuropa. |
Interieur der Wallfahrtskirche auf dem Muttergottesberg in Králíky
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