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  KRAVAŘE    
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Kravaře ist ein kleines 7 km von Opava am Fluß Opava liegendes Städtchen. Die erste schriftliche Mitteilung über Kravaře stammt aus dem Jahr 1224. Nach dem sog. Schlesienkrieg im Jahr 1742 wurde es mit dem größten Teil Schlesiens von den Ländern der Böhxnischen Krone abgetrennt und an Preußen angeschlossen. 1920 schloß man das Gebiet wieder an den tschechoslowakischen Staat an. Das historische Denkmal und Merkmal der Stadt ist das Schloß, ein vierflügeliger xnonumentaler Barockbau, der in den Jahren 1721-1728, als das Schloß Johannes Rudolf, dem Freiherrn von Eichendorf gehörte, durch die Wiener Architekten J. L. Hindelbrandt. und J. B. Fischer aus Erlach erbaut wurde. Dieses Areal stellt eines der besten Barockwerke in ganz Schlesien dar. Das Schmuckstück des Schlosses ist die Schloßkapelle. Das Schloß ist mit einem wertvollen und ausgedehnten natürlichen Landschaftspark umgeben. Ein weiteres Baudenkmal ist die Pfarrkirche St. Bartholomäus im monumentalen neugotischen Stil mit dreischiffigem Kathedralengrundriß - im Jahr 1898 in norddeutscher Ziegelsteingotik beendet. Gegenwärtig wurde das Städtchen Kravaře zum Zentrum der Kultur und kleinerer unternehmerischer Aktivitäten in der Region Hlučín.

 

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