| BRUNTÁL - Pforte ins Altvatergebirge | ||||
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Bruntál (Freudenthal) ist eine Kreisstadt im Westteil des Niederen Altvatergebirges mit fast 18 000 Einwohnern und gehört mit zu den ältesten Städten in Böhmen und Mähren. Das Magdeburger Stadtrecht wurde ihr schon im Jahr 1213 von böhmischen Herrschern verliehen. Diese einstige Königsfreistadt mit prosperierendem Handwerk und Handel war auch ein bedeutendes Bergbauzentrum. Nach der Einstellung der Erzgewinnung gewann die Textilherstellung an Be deutung und im 19. ,Jh. wurde Bruntál zum wichtigsten Mittelpunkt der Leinenindustrie im böhmischen Schlesien. Die reiche Geschichte der Stadt hinterließ ihre Spuren: die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Renaissanceschloß - umgebaut im SpätBarockstil mit originalem Barockund Rokokointerieur, Bildergalerien, Bibliothek, die gotische Pfarrkirche Mariahimmelfahrt, das barocke Piaristinerkloster mit Marienkirche und Bürgerhäuser am Marktplatz im Renaissance-, Barock- und Klassizismusstil. Dominante der Stadt ist der Vulkan "Uhlíøský vrch" mit der Marien-Wallfahrtskirche im Barockstil. Bruntál ist ein bedeutungsvolles Venvaltungs-, Gesellschafts-, Bildungs- und Kulturzentrum. Neben den traditionellen Betrieben der Textilindustrie prosperieren auch Maschinenbau-, Lebensxnittel- und Möbelunternehmen. Die romantische Lage von Bruntál gab der Stadt den Namen "Pforte ins Altvatergebirge", die ein Ausgangspukt für Ausflüge in die am Fuße des Bergs Pradìd (Altvater) gelegenen Naturschönheiten ist. |
Bedeutendes Kulturdenkmal in Nordmähren - das Schloß in Bruntál |