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Die altertümliche Stadt am Fluß March an einem Ort, wo die wichtigen Handelsstrassen sich kreuzen, begann ihre berühmte, uns bekannte Geschichte schon im 10. Jh. zu schreiben. Der Sitz eines Pøemyslidenfürstentums erwab den Glanz und die Wichtigkeit mit der Gründung des Bistums im Jahre 1063. Einige Jahre später, 1078, wmrde das berümteste Olmützer Kloster Hradisko gegründet. Bald nach Entstehung ewann die Stadt Olmütz eine wichtige Stellung eines der bedeutendsten Mittelpunkte im mittelalterlichen böhmischen Staat und bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie als die Hauptstadt von Mähren bezeichnet. Zur Unterstützung seines Gegenreformationsstrebens berief Bi schof Wilhelm Prusinovský im Jahre 1566 nach Olmütz die Jesuiten, die gründeten ein Gymnasium, das einige Jahre später (1573) das Statut der Universität erwarb. Im dreißigjährigen Krieg verlor die Stadt ihr Primat in Mähren und wurde vollkommen zerstört. Entwicklung der Stadt wur de wieder im Jahre 1741 gestört, als die Preußen sie eroberten. Wegen der dauernden preußischen Drohung wurde Olmütz zu einer Fe-stung erklärt. Auch die Erhöhung des Olmützer Bistums zum Eizbistum im Jahre 1777 half der Stadt wesendich. Die alte Stadt nicht Olmütz erhielt ihre Eigenart, eine ruhige Atmosphäre der Universität, Schlupfwinkel, wo die Vergangenheit näher als die Gegenwart ist, und einen Reichtum der historischen Denkmäler, den nur wenige Städte haben.

 

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