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  TURNOV - Tor zum Böhmischen Paradies    
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Die Stadt Turnov ist Zentrum des Gebiets, das man wegen seiner Naturschönheiten das "Böhmische Paradies" nennt. Sie wurde in der Mitte des 13. Jh. gegründet und zum erstenmal in einer Urkunde aus dem Jahr 1272 belegt. Sie unterteil te sich in zwei Herrschaften, in Hrubý Rohozec und Wallenstein, später in Hrubá Skála und Svijany. Zu Beginn des 18. Jh. kam es zur Entfaltung von Turnov, die Stadt wurde zum Zentrum der Schmuckherstellung, Juwelenindustrie, Glas-, Polygraphie- und Maschinenbauproduktion. Die Denkmalszone besteht aus der gotischen Kirche St. Nikolaus aus dem 14. Jh. (Umbau im Barockstil 1722), dem Renaissance-Rathaus aus dem Jahr 1526 (Umbau 1894 und 1993), dem Franziskanerkloster des Frühbarocks mit der Kirche St. Franz von Assisi aus den Jahren 1651-55, der Marien-Friedhofskirche ( 1823/53) und anderen Bauten. Das zuerst besiedelte Gebiet der Stadt ist Hruštice, wo die Kirche St. Matthias steht. Interessant ist das Bild vpn Nikolaus Aleš "Pobití Sasíků pod Hrubou Skálou" (Erschlagung der Sach sen bei Hrubá Skála) mit den Abmessungen 10 x 8,5 m. Reste der mittelalterlichen Architektur befinden sich auf Felsenvorsprüngen und Landschaftserhöhungen um Turnov. Sehenswert sind die Burgen - Valdštejn, Rotštejn, Frýdštejn, Trosky; von den Schlössern - Hrubý Rohozec, Sychrov mnd von der Volksarchitektur - die Güter "Dlaskův statek" und "Kopicův statek".

 

Gebiet Hruboskalsko - Burg Valdštejn

Gebiet Hruboskalsko - Burg Valdštejn


Schloß Hrubý Rohozec

Schloß Hrubý Rohozec