| SEZIMOVO ÚSTÍ | ||||
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Sezimovo Ústí ist eine Industriestadt in Südböhmen mit 7 500 Einwohnern, die am Fluß Lužnice in der Höhe von 461 m ü.d.M. im Süden von Tábor liegt. Die ursprüngliche Ansiedlung Ústí ist zum erstenmal im Jahr 1262 erwähnt, sie wuchs zur Stadt heran und 1420 wurde sie von den Hussiten vernichtet und die Bevölkerung mußte auf die neu errichtete Burgstätte des Bergs Tábor übersiedeln. Zur erneuten Gründung der Gemeinde kam es erst 1828. An dem ursprünglich gotischen Sitz (Vorstadt Nové Mìsto) fand eine umfangreiche, jahrzehntelange archeologische For schung statt. Das Resultat waren bedeutungsvolle Funde. Die Heiligkreuz-Kirche aus dem Empire stammt aus dem Jahr 1835. Das gegenwärtige Sezimovo Ústí ist eine moderne Stadt. Sezimovo Ústí war der Sitz des zweiten Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik, Dr. Edvard Beneš, der hier auch begraben ist. Unweit befinden sich Reste des nationalen Kulturdenkmals, der Burg "Kozí hrádek". In den Jahren 1412-1414 verweilte dort Mistr Jan Hus. Die Stadt und Umgebung gehören in unserem Land zu den häufig von Touristen aufgesuchten Stätten. |
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