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  SVĚTLÁ NAD SÁZAVOU    
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Die erste Nachricht von der Ansiedlung Světlá ist vom Jahr 1207, wo sie als Eigentum des Klosters Vilémov envähnt wird. Der Kolonisierungseinfluß der Benediktiner dauerte bis zum Niederbrennen des Klosters durch die Hussiten im Jahr 1421 an. Ab 1429 bis 1635 herrschte hier das Adelsgeschlecht Trček von Leipa. Diese Stadt war bis zum Jahr 1914 im Besitz verschiedener Adelsfamilien. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. begann sich schnell die Glaserei, die Förderung und Bearbeitung von Stein zu entwickeln. 1973 nahm das Unternehmen Sklo Bohemia AG, das größte Bleikristall herstellende Werk in Mitteleuropa, seinen Betrieb auf. Die hier ange fertigten Erzeugnisse bewundern die Menschen in allen Kontinenten. Von den geschichtlichen Sehenswürdigkeiten sind folgende erwähnenswert: Kirche St. Wenzel aus dem Jahr 1562, Spätgotik, mit Holzgeschoß im Turm, dem Barockstil angepaßt, Barockbilder von P. Brandl, ehemaliges Spital - Spätgotik aus dem Jahr 1578, Schloß am linken Ufer des Flusses Sázava aus dem 19. Jh. im Klassizismusstil, Rathaus und die sezessionistische Villa Tábor. In Stadtnähe befindet sich die Burg Lipnice, das Naturschutzgebiet Stvořidla und der älteste Baum in Mitteleuropa Edeleibe, ca. 2 000 Jahre alt.

 

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