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  Region JIHLAVA    
Chotìboø
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Jaromìøice nad Rokytnou
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Námìš nad Oslavou
reg. Jihlava
reg. Žïárské vrchy
Svìtlá nad Sázavou
Tøebíè
Velké Meziøíèí
Žïár nad Sázavou
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Die Region Jihlava breitet sich beidseitig der Grenze zwischen Böhmen und Mähren aus. Charakteristisch für diese Gegend ist die Hügellandschaft des Böhmisch- Mährischen Hochlands, die sich über das gesamte Gebiet ausdehnt. Typisch sind die Waldgegenden, die fast ein Drittel der Fläche dieses Bezirks einnehmen und die Teiche. Gegenwärtig existieren hier 30 kleinflächige Naturschutzgebiete, wo man seltene Pflanzenarten, vor allem Felsen- und Moorstandorte, mit einzigartigen Tierarten und interessanten geologischen Gebilden sehen kann. Zwei Gebiete Velký Špièák bei Tøešt und Zhejral in den Jihlavgké-Bergen, gehören zu den bekanntesten "nationalen Natur denkmälern". Vecwaltungs- Kulturund Wirtschaftszentrum der Region ist die altertümliche Stadt Jihlava (Iglau). Jihlava gehört zu den historisch wertvollsten Städten in Tschechien. 1250 gründete sie König Wenzel I. Die Wirtschaftsquelle der Macht dieser Stadt war hauptsächlich der reiche Silberschürfplatz und ein entwickeltes Handwerk und Handel. Am ausgeprägtesten war in Jihlava das Bierbrauen, Hutmachergewerbe, die Zinngießerei und vor allem die Tuchweberei. Diese Gewerbe bestimmten weitere drei Jahrhunderte die Entwicklung und das Leben in der Stadt. Im 16. Jahrhundert gehörte Jihlava, gemäß Chronikeintragungen zu den schönsten Städten in Mitteleuropa. Nach der Niederlage am Weißen Berg (1620) blieben die Schönheiten der Stadt glücklichenveise zum größten Teil erhalten, und zwar hauptsächlich in den Interieurs der 213 unter Denkmalsschutz stehenden Häusern. Es gibt hier eine außergewöhnliche Anzahl von historischen Architekturdenkmälern, z.B.: die gotische Minoritätskirche Mariahimmelfahrt (um 1250), St. Jakobskirche, Heiligkreuz-Dominikanerkirche (um 1260) und das Rathaus, umgebaut im 16. und 18. Jh. Aus der Barockepoche stammt z.B. die Kapelle (1. Hälfte d. 18. Jh.), die Jesuitenkirche St. Ignaz von den Jahren 1680-1689. Erhalten blieben Häuser sämtlicher Baustile und die Stadtbefestigung aus dem 14.-15. Jh. Eine echte Perle unter den Residenzen des Gebiets Jihlava ist die Stadt Telè (Teltsch). Sie stellt wirklich ein außergewöhnliches architektonisches Schmuckstück dar, das von Teichen und der wunderschönen Natur der Umgebung noch verschönert wird. Die Renaissancebauten von Telè sind durch ihre ausstrahlende Menschlichkeit anziehend. Aufgrund dieser Werte wurde Telè 1992 in die Liste des Kulturerbes der UNESCO eingereiht. Südöstlich von Telè liegt Nová Øíše mit einem imposanten Barockareal des Prämonstratenserklosters mit der St. Peter- und Paul-Kirche aus den Jahren 1677-1707, durch ihre Innenverzierung und dem Mobiliar bekannt. Im Nordteil des Bezirks liegt das Städtchen Polná, das in der Hälfte des 13. Jh. an der Kreuzung der Handelswege entstand. Hier sollte man von den architektonischen Denkmälern vor allem den Dom Mariahimmelfahrt erwähnen, eine der größten Barockkirchen in der Tschechischen Republik. Südöstlich von Jihlava erstreckt sich am Ufer des gleichnamigen Flusses das Städtchen Brtnice mit seinem Renaissanceschloß, Kloster mit Kirche, der Barockkirche St. Jakob und mit zwei mit Heiligenfiguren geschmückten Barockbrücken. Im romantischen Tal des Flüßchens unweit von Brtnice steht die gewaltige Burgruine Rokštejn aus der 2. Hälfte des 13. Jh. Südlich von Jihlava liegt die Stadt Tøeš, deren Original-Stadtkern an der Wende von 12. zum 13. Jh. entstand und in Zusammenhang mit der Entdeckung von Silber steht. In Tøeš werden bis heute Krippen gebaut. Der Krippenbau weist eine fast zweihundertjährige Tradition auf. Jedes Jahr zu Weihnachten baut man in den Heimwerkerstätten über 30 Krippen.

 

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