| TRUTNOV - Das Tor ins Riesengebirge | ||||
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Trautenau ist eine Bezirksstadt mit 33 000 Einwohnern, entwickelter Textil-, Maschinenbau- und Kürschnerindustrie, erstreckt sich im romantischen Tal des Flusses Úpa und auf den anliegenden Anhöhen in 400 - 500 m ü.d.M. Die reiche Geschichte der Stadt und die Tatsache, daß viele Touristen sie als Ausgangspunkt ihrer Ausflüge in die größten böhmischen Berge - das Riesengebirge - aufsuchen, dokumentieren zahlreiche kultur-historische und Naturgedenkstätten. Vorgänger von Trutnov, dessen Entstehen im Jahr 1260 schriftlich belegt ist, war die slawische Ansiedlung Úpa. Nach dem Eintreffen der deutschen Kolonisten wurde sie Ende des 13. Jh. in Trutnov umbenannt. Der noch heute von mittelalterlichen Stadtmauern umgebene historischen Stadtkern ist der Marktplatz, dessen Häuser mit dem charakteristischen Laubengang meist Charakterzüge des Spätbarocks und Empire zeigen. An die Renaissancezeit erinnert das Haus Nr. 38 in der Slezská-Straße und das Rathaus, welches sich bis zum Brand im Jahr 1583 in der Mitte des Ringplatzes befand. Seit 1591 schmückt es ein Sgraffito - das Werk des italienischen Baumeisters Almadi. Nach dem anschließenden Brand in Trutnov, wo bis auf 18 Häuser die ganze Innenstadt niederbrannte, wurde es im Jahr 1862 im Neugotikstil erneuert. Zu weiteren Denkmälern gehört der Rübezahlbrunnen aus dem Jahr 1892, die Dreifaltigskeitssäule im Barockstil aus dem Jahr 1704 und die an die Kriegsgeschehnisse von 1866 erinnernde Gedenktafel im Pflaster des Südwestzipfels des Marktplatzes. Die Barockskulpturengruppe St. Johannes von Nepomuk aus dem Jahr 1728 ist, so wie auch die Plastik der Heiligen Familie, das Werk der Gebrüder Pacák. |
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