| NOVÉ MÌSTO NAD METUJÍ | ||||
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Eine wirklich glückliche Hand hatte Jan Èernèinský von Kácov, als er im Jahr 1501 Nové Mìsto nad Metují gründete. Er wählte die felsige Landzunge dort, wo sich die ersten Hügel des Adlervorgebirges erheben. Die Stadt war aufgrund der Unzugänglichkeit über den Felsen, aber auch durch den sie von drei Seiten umfließenden Fluß Metuje geschützt. Nur vom Norden war es móglich bequem den Marktplatz zu erreichen. Diesen Zugang schützte das Tor - Krajská brána und die Artillerie-Bastei. Den Weg ins Adlergebirge sicherte das Tor - Horská brána. Nach dem großen Brand 1526 kaufte die Adelsfamilie von Pernstein die Stadt und erbaute sie aus Stein mit einem durch Laubengänge geschmückten Renaissance-Marktplatz. In der Mitte des Platzes steht die Pestsäule aus dem Jahr 1696 und die Steinplastik der "Allerheiligsten Dreifaltigkeit" aus dem Jahr 1767. Der Marktplatz erhielt seine Dominante in Gestalt der gleichnamigen Kirche aus dem Jahr 1540 in der südöstlichen Ecke und des Schloßgebäudes auf der gegenüberliegenden Seite. Das ursprüngliche Renaissanceschloß wurde während des Dreißigjährigen Kriegs vom schottischen Adligen Walter von Leslie umgebaut, der die neustädtische Herrschaft wegen der Beteiligung an der Ermordung von Albrecht von Wallenstein und des ursprünglichen Herrschaftsbe sitzer Adam Erdman Trèka von Lípa erwarb. Danach geriet die Herrschaft in die Hände des Hauses der Dietrichsteiner, Lichtensteiner und Wallenstein- Wartemberger. Im 19. Jh. war das Schloß unbewohnt und verfiel. 1908 kauften es die Industriellen Josef und Kyrill Bartoò aus Dobenín bei Náchod und ließen es nach dem Entwurf des Architekten Dušan Jurkoviè herrichten. Nach 1920 entstand anstelle der ehemaligen Pferdeställe ein herrlicher terrassenartiger Schloßgarten im französischen Stil, geschmückt mit Sandsteinzwergen aus der Barockwerkstatt von Matthias Bernhard Braun. Vor dem Schloß steht am Ort der ehemaligen Bierbrauerei die Statue des tschechischen Musikgenies Friedrich Sxnetana, dessen Vater Brauer war. Den gesamten historischen Kern ergänzen erhaltene Stadtmauern. Sie wurden mit einigen Türmen versehen, der bekannteste ist Zázvorka in unmittelbarer Nähe des Tors - Krajská brána. Nové Mìsto nad Metují ist nicht nur durch die Lage, Architektur und Geschichte bekannt, sondern auch aufgrund der verlockenden Umgebung. Etwa 1,5 km östlich liegt der ehemalige Klimakurort Rezek und im Ort Slavoòov befindet sich das Schmuckstück der Volksarchitektur, eine Holzkirche aus dem Jahr 1~53, die im Innern im Geiste der Volksrenaissance verziert ist. 5 km gegen den Strom des Flusses Metuje, im tiefen und romantischen Tal befindet sich die Siedlung "Peklo", auf deutsch "Hölle" und eine nach dem Entwurf von Dušan Jurkoviè aus einer Mühle umgebaute Stilgaststätte. Auch anspruchsvollste Touristen werden von Spaziergängen durch das romantische Tal begeistert sein. |
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