| HORNÍ MARŠOV | ||||
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Dort, wo der Bergfluß Úpa das geschlossene Tal verläßt, liegt das Städtchen Horní Maršov. Dank ihrer Lage wurde die Gerrreinde Maršov bereits im 16 Jh. zum Verwaltungszentrum im Gebiet des östlichen Riesengebirges. An die älteste Epoche der Ansiedlung Maršov und Umgebung erinnert die vom italienischen Baumeister Carolo Valmadi in den Jahren 1605-1608 erbaute Friedhofskirche im Renaissancestil. Auf dem Friedhofsareal fesseln den Besucher außer der Kirche an sich auch die hundertjährigen Linden - die älteste soll 400 Jahre alt sein, die Barockstatue des heiligen Johannes von Nepomuk, das ursprünglich Spätbarockpfarrhaus, die Gruft der Adelsfamilie Aichelburg und andere interessante Grabstätten. Eine unübersehbare Dominante an der Ortseinfahrt ist die neugotische Mariahimmelfahrtskirche. Sie ist die Arbeit des anerkannten tschechischen Architekten Josef Schulz, Mitautor und Autor bedeutungsvoller Bauten, wie das Prager Nationaltheater, Rudolfínurn, Nationalmuseum u.a. Die Kirche in Maršov wird als Schulzes erfolgreichster Sakralbau angesehen. Nach Bildung der selbständigen Maršover Herrschaft im 18. Jh. wurde im Zentrum des Orts ein Schloß erbaut, das nach mehreren Umbauten im Neu-Renaissancestil erhalten blieb. Mittelpunkt von Horní Maršov ist der Marktplatz mit Häusern aus verschiedenen Epochen, von denen offensichtlich das Kulturdenkmal das Rathausgebäude im Sezessionsstil (Beginn des 20. Jb.) - das Interesse des Besuchers erweckt. Von den anderen einzigartigen Denkmalsbauten kann der Wohnungsteil der damaligen Papierfabrik in Temný Dirl mit der perfekten Fassade angeführt werden, die aus großen in einander passenden unterschiedlichen Steinen gestaltet ist. Die neueste Doxninate des Orts ist die gerade fertiggestellte Schule. |
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